Neues Safari-Camp im Mara-Dreieck verbindet exklusive Tierbeobachtungen mit konsequentem Naturschutz
Wilderness erweitert sein Portfolio in Ostafrika: Mit Wilderness Mara hat der Safarianbieter ein neues Camp im Mara-Dreieck der Masai Mara in Kenia eröffnet. Die Anlage verfügt über zwölf Zeltsuiten und liegt in einem der tierreichsten Gebiete des National Reserve. Neben erstklassigen Wildtierbeobachtungen setzt Wilderness auf ein nachhaltiges Tourismuskonzept, das Naturschutz und die Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort in den Mittelpunkt stellt.

Das Camp liegt am Fuß des Oloololo-Steilhangs und grenzt an ein saisonales Sumpfgebiet. Von hier aus erreichen Gäste beide Seiten des Mara-Flusses und damit unterschiedliche Lebensräume in der Masai Mara. Das Gebiet ist Heimat großer Elefantenherden, mehrerer Löwenrudel sowie des vom Aussterben bedrohten Ostafrikanischen Spitzmaulnashorns. Zu den bekanntesten Naturereignissen zählt die Große Tierwanderung. Auf der Suche nach frischem Gras und Wasser ziehen jedes Jahr über eine Million Gnus sowie Hunderttausende Zebras im Rhythmus der Regenzeiten zwischen der Serengeti in Tansania und der Masai Mara. Meist zwischen Juli und Oktober erreichen die Herden die Masai Mara, ihren Höhepunkt bilden die Flussüberquerungen am Mara-Fluss im August und September, bevor es ab Oktober wieder Richtung Süden geht.

Ruhige Tierbeobachtungen im Mara-Dreieck
Das von der Mara Conservancy verwaltete Mara-Dreieck gilt als Vorzeigemodell für erfolgreichen Naturschutz in Kenia. Wirksame Anti-Wilderei-Maßnahmen und eine begrenzte Zahl an Fahrzeugen sorgen dafür, dass Tierbeobachtungen auch während der Großen Tierwanderung vergleichsweise ruhig verlaufen. Löwen und Leoparden durchstreifen die Ebenen, Geparden nutzen die offenen Flächen zur Jagd, und mit mehr als 470 registrierten Vogelarten zählt das Gebiet zu den artenreichsten Birding-Regionen Ostafrikas.

Safari-Komfort mit regionalem Charakter
Die zwölf Zeltsuiten, darunter eine Familiensuite, verteilen sich entlang eines saisonalen Sumpfgebiets und bieten freie Ausblicke auf das Marschland, oft mit Elefanten oder Wasservögeln in Sichtweite. Jede Suite verfügt über eine Innen- und Außendusche sowie eine private Terrasse.
Die Innenausstattung entstand in Zusammenarbeit mit Chris Payne von der White Elephant Trading Company. Natürliche Materialien, lokal gefertigtes Mobiliar und nachhaltig beschaffte Stoffe greifen Farben und Strukturen der Masai Mara auf. Zur Ausstattung zählen außerdem ein Spa und ein Fitnessraum.
Kulinarisch stehen regionale Zutaten und die Zubereitung über offenem Feuer im Mittelpunkt. Das Manyatta Dinner gehört zu den Signature-Erlebnissen und gibt Gästen Einblicke in die Kultur der Maasai und verbindet traditionelle Gerichte mit Musik, Gesang und Geschichten aus der Region.

Neuer Abschnitt für einen traditionsreichen Standort
Mit Wilderness Mara erhält ein geschichtsträchtiger Ort ein neues Kapitel. An gleicher Stelle befand sich zuvor das Little Governors’ Camp, das Anfang der 1970er-Jahre von Aris und Romi Grammaticas gegründet wurde und als erstes festes Zeltcamp der Masai Mara gilt. Über Jahrzehnte prägte es den Safaritourismus der Region und setzte Maßstäbe für Naturschutz und die Zusammenarbeit mit den lokalen Gemeinden.
„Über 50 Jahre lang hat Governors‘ hier Maßstäbe für Authentizität, Naturschutz und Gemeinschaft gesetzt. Wilderness ist stolz darauf, dieses Erbe fortzuführen und weiterzuentwickeln: mit einer Verbindung aus klassischer ostafrikanischer Safari-Tradition und einem zeitgemäßen, ressourcenschonenden Luxusverständnis“, so Hein Prinsloo
, Chief Executive Officer von Wilderness Kenia.

Naturschutz als Teil des Gesamtkonzepts
Naturschutz und die Zusammenarbeit mit den Gemeinden sind feste Bestandteile des Wilderness-Konzepts. Über das Impact-Programm mit den Schwerpunkten „Educate, Empower, Protect“ unterstützt das Unternehmen unter anderem Children in the Wilderness, den Maa Trust, das Pangolin Project und das Mara Raptor Project. Darüber hinaus engagiert sich Wilderness für Aufforstungsprojekte und den Schutz sensibler Lebensräume sowie für die Förderung nachhaltiger Einkommensmöglichkeiten für die lokale Bevölkerung.
Zum Gäste-Erlebnis gehören auch Besuche in Maasai-Gemeinden, die Einblicke in den Alltag und die Kultur der Region ermöglichen. Ergänzend werden Heißluftballonfahrten mit Governors’ Balloon Safaris angeboten.
„Die Mara ist mehr als ein Reiseziel. Sie ist ein lebendiges Ökosystem, geprägt von der Verbindung zwischen Menschen, Wildtieren und Landschaft. Unsere Aufgabe ist es, ihre außergewöhnliche Schönheit für Gäste erlebbar zu machen und sie zugleich für kommende Generationen zu schützen.“
Hein Prinsloo
Chief Executive Officer, Wilderness Kenia





