COSTA NAVARINO – Neues Premium Reise-Ziel in Griechenland

Schweizer Fachmedien Von Schweizer Fachmedien
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Costa Navarino ist eine nachhaltig geprägte Destination im Mittelmeerraum und liegt in Messinien im Südwesten des Peloponnes in Griechenland. Eingebettet in eine eindrucksvolle Küstenlandschaft erstreckt sich die Region über ein Gebiet, das von 4.500 Jahren Geschichte geprägt ist.

Ein Erlebnis-Bericht von Josua Jaeggi

Die Philosophie von Costa Navarino basiert auf dem klaren Anspruch, die natürliche Schönheit und das kulturelle Erbe Messiniens langfristig zu bewahren. Die Destination vereint mehrere eigenständige Bereiche mit Fünf-Sterne-Hotels, exklusiven Privatresidenzen, einem Golfangebot auf internationalem Niveau sowie vielfältigen Aktivitäten für jede Jahreszeit.

Zu Navarino Dunes gehören The Romanos, a Luxury Collection Resort, The Westin Resort Costa Navarino sowie die Costa Navarino Residences. Navarino Bay umfasst Mandarin Oriental, Costa Navarino, W Costa Navarino sowie die Navarino Agora – ein kuratierter Treffpunkt für Kulinarik, Shopping und Kultur. Beide Bereiche verfügen über eigene Signature-Golfplätze, ergänzt durch zwei weitere Signature-Golfplätze in Navarino Hills.

Bereits der offene Empfangsbereich gefiel mir sehr. Die Architektur wirkte grosszügig und einladend; besonders angesprochen haben mich die Kombination von Holz und Stein, die Farben und die Bepflanzung. Das Hotel fügt sich für mein Empfinden sehr stimmig in die Landschaft ein.

Überrascht war ich davon, wie grün die Region ist. Ich hatte mit einer trockeneren Umgebung gerechnet. Die zahlreichen Olivenbäume und Grünflächen wurden für mich zu einem charakteristischen Bild Messeniens.

Die Gastfreundschaft war für mich eine der grössten Stärken des Aufenthalts. Der Empfang und die aufmerksame Betreuung gaben mir das Gefühl, nach einer langen Reise zu Hause angekommen zu sein. Ich fühlte mich willkommen und persönlich wahrgenommen.

Hotelkonzepte und Agoras

Bei den Rundgängen erhielt ich einen Überblick über die Unterkünfte, Gastronomie, Sport- und Familienangebote.

The Westin erschien mir besonders auf Familien und aktive Ferien ausgerichtet. Zimmer und Suiten, teilweise mit privaten Pools, werden durch zahlreiche Kinder-, Spiel- und Sportangebote ergänzt.

The Romanos verbindet für mich ein vielseitiges Resortangebot mit Rückzugsmöglichkeiten und Privatsphäre. Es spricht Erwachsene und Paare ebenso an wie Familien.

Die kleinere Agora im Bereich von The Romanos und The Westin gefiel mir als überschaubarer Treffpunkt mit gastronomischen Angeboten. Die Navarino Agora beim W wirkte grösser und offener. Geschäfte, Cafés, Restaurants und die promenadenartige Gestaltung laden zum Herumgehen und Verweilen ein. Schön fand ich, dass dort neben Hotelgästen auch andere Besucher und Menschen aus der Umgebung zusammenkommen können.

W Costa Navarino und IRONMAN

Das W lernte ich bei einer Besichtigung kennen. Besonders gefielen mir seine Architektur, die unmittelbare Strandnähe, die Pools entlang einzelner Zimmerbereiche und die besichtigten Villen.

Die Anlage wirkte auf mich kompakter und leichter zu überblicken als Navarino Dunes. Zentrale Aufenthaltsbereiche und der Pool schaffen Orte des Zusammenkommens. Begrünte Dächer und Pflanzungen vor Balkonen verstärkten den Bezug zur Landschaft.

Interessant war das Frühstückskonzept mit mehreren kleineren Anlaufstellen. Es passte gut zum offenen Charakter des Hauses. Ich habe es bei der Führung kennengelernt; selbst gefrühstückt habe ich im The Romanos.

Das W richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren. Sein lebendiger Charakter mit Musik, Gastronomie und Strandbezug passt für mein Verständnis zu Paaren, Freundesgruppen und Familien mit älteren Kindern.

Beim Besuch kamen wir rechtzeitig, um die ersten Zieleinläufe des IRONMAN 70.3 mitzuerleben. Für mich als sportlich interessierten Menschen war das besonders eindrücklich. Der Wettkampf brachte zusätzliche Energie in den Ort; das gute Timing gehörte zu den gelungenen Momenten der Organisation.

Mandarin Oriental wurde mir als besonders exklusives Angebot erläutert; eigene Aufenthaltserfahrungen habe ich dort keine gesammelt. Daneben gibt es private Mietvillen innerhalb der Costa Navarino Residences, die weitere Möglichkeiten für Familien und Gruppen eröffnen.

Sport, Training und Freizeitangebote

Die Breite des Sportangebots hat mich beeindruckt. Eine wichtige Rolle spielen die vier Golfplätze der Destination. Ich spiele selbst kein Golf und habe die Plätze nicht getestet. Durch Gespräche vor Ort verstand ich aber besser, weshalb sie für viele Gäste ein wesentlicher Reisegrund sind. Auch Schweizer Gäste erzählten mir, dass sie gerade wegen des Golfangebots gekommen seien.

Daneben lernte ich die Möglichkeiten für Tennis, Padel, Pickleball und Basketball kennen und erfuhr mehr über die angeleiteten Programme:

Die jeweiligen Camps finden zu festgelegten Terminen statt. Bei meinem Oktoberbesuch lernte ich vor allem die Infrastruktur und ihre Hintergründe kennen.

Hinzu kommen Bowling, Billard, VR-Angebote und Escape-Room-Einrichtungen sowie Wasser- und Spielbereiche für Familien. Dadurch gibt es auch bei ungünstigem Wetter verschiedene Möglichkeiten.

Eine interessante Ergänzung ist die Navarino Natura Hall. Die interaktive Ausstellung vermittelt mit Bildern, Videos und Texten Wissen über die Tier- und Pflanzenwelt, die Lebensräume Messeniens und Umweltfragen. Auch Forschungsarbeiten des Navarino Environmental Observatory werden vorgestellt. Mir gefiel, dass man hier Hintergründe zu der Landschaft kennenlernen kann, die man während des Aufenthalts erlebt. Gerade für Kinder bietet das eine weitere Gelegenheit, die Umgebung zu entdecken.

Kulinarik

Das Essen war insgesamt eine grosse Stärke meiner Reise. Die Restaurants hatten für mich unterschiedliche Höhepunkte.

Da Luigi: Am ersten Abend ass ich mit Valia im Da Luigi. Gespräch und Abend waren sehr angenehm. Das Essen war gut, wobei das Restaurant gegenüber späteren Erlebnissen etwas weniger herausstach. Das Tiramisu fand ich ausgesprochen köstlich.

Frühstück im The Romanos: Das Frühstück überzeugte mich während des gesamten Aufenthalts. Besonders häufig wählte ich ein frisch zubereitetes Omelett, dazu Früchte und kleinere griechische Spezialitäten. Für mich war das ein verlässlich guter Start in den Tag.

Gyros und griechischer Salat: Bei einem unkomplizierten Mittagessen in der Anlage schmeckten mir beide Gerichte sehr gut. Der Salat war besonders grosszügig portioniert.

Paráfrasi by CTC: Einer meiner kulinarischen Höhepunkte. Schon Vorspeisen und Salate waren interessant und geschmacklich gelungen; besonders beeindruckten mich die Gyoza. Das Lamm war ausgesprochen zart und zerging mir förmlich im Mund. Die grosszügige Panna cotta gehörte zu den besten, die ich bisher gegessen habe. Ein kleines Schokoladendessert kam als zusätzliche Aufmerksamkeit aus der Küche dazu. Auch die Gestaltung des Restaurants gefiel mir sehr.

Flame: In Erinnerung blieben mir das Sauerteigbrot mit einer cremigen Begleitung und Oliven sowie eine gelungene Krabbenvorspeise mit passender Sauce. Danach hatte ich Lamm mit Beilage und gegrilltem Gemüse. Es schmeckte mir sehr gut; lediglich die Sauce war für meinen Geschmack etwas reichlich. Den Abschluss bildete ein Schokoladendessert mit Mousse.

Barbouni: Am letzten Tag ass ich am Strand. Der Oktopus schmeckte mir ausgesprochen gut. Die Pasta mit Garnelen war ebenfalls gut, gegenüber den stärksten Gerichten der Reise jedoch weniger aussergewöhnlich. Das Dessert fand ich interessant. Besonders schön war die Verbindung von Essen und Umgebung: ein Mittagessen am Meer zum Abschluss des Aufenthalts.

Landschaft und Umwelt

Die langfristige Planung der Destination und ihre Einbindung in Messenien waren wiederkehrende Themen der Gespräche. Die Gründeridee von Captain Vassilis Constantakopoulos wurde dabei ebenso erläutert wie die Bedeutung der Entwicklung für lokale Arbeitsplätze, Betriebe und regionale Produkte. Besonders beeindruckte mich die Umpflanzung der Olivenbäume: Nach Betreiberangaben wurden mehr als 7’000 Bäume sorgfältig ausgegraben, vorübergehend an einem vorbereiteten Standort untergebracht und später wieder eingepflanzt. Die fachlich begleitete Arbeit sollte einen prägenden Teil der bestehenden Landschaft erhalten. Auch die Begrünung der Gebäude und die Erläuterungen zur bioklimatischen Gestaltung fand ich interessant. Mein persönlicher Eindruck war, dass Architektur und Umgebung sehr gut zusammenpassen.

Ein konkretes Infrastrukturbeispiel ist die Bewässerung. Drei Reservoirs mit insgesamt rund 1,18 Millionen Kubikmetern Kapazität speichern laut Betreiber einen Teil überschüssiger Abflüsse aus örtlichen Flüssen. Zusammen mit aufbereitetem Wasser dient dieser Vorrat der Bewässerung der Destination, unter anderem ihrer Golfplätze.

Zum Naturbezug gehört auch der Schutz der Meeresschildkröte Caretta caretta. Beschrieben werden die Positionierung der Gebäude, abgeschirmte Beleuchtung und Bepflanzung, die künstliches Licht von den Niststränden fernhalten soll.

Persönliches Fazit

Costa Navarino verband für mich Gastfreundschaft, schöne Architektur, Landschaft und ein vielseitiges Programm. Besonders wertvoll war das Gefühl, willkommen zu sein und aufmerksam betreut zu werden.

Als sportlich interessierter Gast schätzte ich die Verbindung aus Training, Tennis, Biketour und Baden mit gutem Essen und Erholung im Spa. Gleichzeitig bieten Ausflüge und Aktivitäten Zugang zur Kultur der Region. Bei mir waren das vor allem Pylos und die Olivenölverkostung; saisonal können Gäste beispielsweise auch die Olivenernte kennenlernen.

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