Air France und KLM Royal Dutch Airlines bauen ihr Streckennetz mit dem Winterflugplan 2026/2027 weiter aus und reagieren damit auf die anhaltend hohe Nachfrage in den wichtigen internationalen Märkten. Beide Airlines setzen auf zusätzliche Kapazitäten in Nord- und Südamerika, Asien sowie Europa und investieren gleichzeitig in mehr Komfort an Bord sowie die Modernisierung der Flotten.
Im Winterflugplan stärken Air France und KLM ihre Präsenz in der Schweiz mit insgesamt 206 wöchentlichen Flügen ab Basel, Genf und Zürich.
Wöchentliche Flüge ab der Schweiz
- Ab Basel (BSL): 14 wöchentliche Flüge von Air France und 27 von KLM.
- Ab Genf (GVA): 56 wöchentliche Flüge von Air France und 42 von KLM.
- Ab Zürich (ZRH): 27 wöchtentliche Flüge von Air France und 40 von KLM.
Mehr Verbindungen nach Amerika, Asien und Südeuropa mit Air France
Im Winterflugplan 2026/2027 (November 2026 bis April 2027) wird Air France bis zu 725 Flüge pro Tag zu knapp 170 Destinationen in 78 Ländern anbieten. Die Kapazität nach Nordamerika wird gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent erhöht, nach Südamerika um drei Prozent, nach Asien um zwei Prozent und auf die Iberische Halbinsel um fünf Prozent.
Die im Sommer 2026 eingeführte Nonstop-Verbindung zwischen Paris-Charles de Gaulle und Las Vegas wird auch während der Wintersaison fortgeführt. Die Strecke wird dreimal wöchentlich mit Flugzeugen des Typs Airbus A350-900 bedient. Darüber hinaus erhöht Air France ihre Frequenzen unter anderem nach Orlando, Boston, Rio de Janeiro, Fortaleza, Salvador de
Bahia, Santiago de Chile, Punta Cana, Phuket sowie auf die Malediven.
Auch in Afrika wächst das Angebot: Kilimanjaro und Sansibar werden künftig täglich angeflogen, während Conakry und Libreville von zusätzlichen Kapazitäten profitieren.
Auf der Kurz- und Mittelstrecke bedient Air France im Winterflugplan über 80 Destinationen. Die Fluggesellschaft baut ihr Angebot insbesondere nach Spanien und Portugal aus, setzt die im Sommer 2026 eingeführte Verbindung zwischen Paris-Charles de Gaulle und London-Gatwick auch im Winter fort und erhöht die Frequenzen nach Zürich, Rabat und Jerewan.

Ausbau des La Première-Angebots und schnelleres WLAN
Die mehrfach ausgezeichnete First-Class-Kabine La Première wird im Winterflugplan auf weitere Boeing 777-300ER-Flugzeuge ausgerollt. Bis zu 25 Flugzeuge werden mit der neuen Kabine ausgestattet sein. Zusätzlich wird die Kabine auf den Strecken nach Boston, Miami und Houston sowie ab dem 1. Februar 2027 auch nach New York-Newark angeboten. Parallel dazu setzt Air France den Ausbau ihres kostenlosen Highspeed-WLAN-Angebots fort. Bereits heute sind 70 Prozent der Flotte mit dem neuen Service ausgestattet. Bis Ende 2026 soll dieser Anteil auf 80 Prozent steigen, die vollständige Ausrüstung aller Flugzeuge ist für 2027 vorgesehen.
Mehr Flüge nach Amerika und zu europäischen Winterdestinationen mit KLM
KLM fliegt im Winterflugplan vom 25. Oktober 2026 bis 27. März 2027 insgesamt 164 Destinationen in 64 Ländern an, darunter 93 Ziele in Europa und 71 Interkontinentaldestinationen. Die Airline erhöht damit die Kapazitäten auf mehreren stark nachgefragten Strecken und investiert gleichzeitig in mehr Komfort und die Modernisierung der Flotte. «Unsere Passagiere möchten ihr Ziel reibungslos erreichen und sich während der gesamten Reise gut betreut und wohl fühlen. Deshalb bieten wir diesen Winter eine grössere Auswahl an Flügen, legen besonderen Wert auf persönlichen Service und investieren weiterhin in Komfort sowie in die Erneuerung unserer Flotte», erklärt Marjan Rintel, Präsidentin und CEO von KLM.
Minneapolis kehrt erstmals seit dem Winter 2023 in den Winterflugplan zurück, während San Diego erstmals während der gesamten Wintersaison bedient wird. Darüber hinaus erweitert KLM das Angebot nach Panama-Stadt, São Paulo und Curaçao deutlich. Innerhalb Europas profitieren insbesondere beliebte Winter- und Städtedestinationen von zusätzlichen Flügen. So erhalten Rovaniemi und Kittilä je eine zusätzliche wöchentliche Verbindung, während Florenz und Basel künftig täglich einmal häufiger bedient werden.
KLM passt Verbindungen in den Nahen Osten und nach Ostafrika an
Die Verbindung zwischen Amsterdam und Dubai wird während des Winterflugplans 2026/2027 bis einschliesslich 27. März 2027 nicht durchgeführt. Die Flüge nach Riad und Dammam sind bis einschliesslich 27. November 2026 annulliert. Betroffene Passagiere werden über die Annullierung ihrer Flüge informiert. Ebenfalls arbeitet KLM an der Wiederaufnahme der Verbindungen nach Kigali und Entebbe. Vorbehaltlich der dann geltenden Reise- und Einreisebestimmungen soll die Strecke viermal wöchentlich bedient werden.
Mehr Komfort an Bord und weitere Flottenmodernisierung
Ab Oktober profitieren Reisende der Economy Class auf europäischen KLM-Flügen von einem erweiterten gastronomischen Angebot mit dem neuen Konzept «Grand Café KLM». Mahlzeiten können vorab bestellt oder direkt an Bord ausgewählt werden.
Zugleich erweitert KLM ihre Kapazitäten in der Premium Comfort Class auf mehreren Langstrecken. Mit der Einführung des ersten Airbus A350 setzt die Airline ihre Flottenmodernisierung fort. Das neue Flugzeug ist leiser, treibstoffeffizienter und verursacht geringere Emissionen als viele Flugzeuge früherer Generationen.
Der erste kommerzielle Passagierflug des Airbus A350 wird nach Toronto durchgeführt. Die kanadische Metropole wird zwölfmal wöchentlich angeflogen, davon fünfmal mit dem neuen Airbus A350. Im Laufe des Winters soll das Flugzeug auch auf Verbindungen nach Montreal, Kilimanjaro, Daressalam, Sansibar und Nairobi eingesetzt werden.
Soweit möglich, werden vermehrt Flugzeuge der neuesten Generation eingesetzt und die Anzahl der Landungen zwischen 23:00 Uhr und 07:00 Uhr reduziert. Daher kann es auf einigen Strecken vorkommen, dass Passagiere mit einem anderen Flugzeugtyp oder einer angepassten Abflugzeit rechnen müssen.







